Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Eckhard Quandt

Vizepräsident für Forschung, Transfer, wissenschaftliche Infrastruktur, Digitalisierung

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Lebenslauf Prof. Dr.-Ing. Eckhard Quandt

Prof. Dr.-Ing. Eckhard Quandt begann 1979 sein Studium an der Kieler Universität und wechselte 1980 zum Physikstudium an die Technische Universität Berlin, wo er 1990 promoviert wurde. 2000 wurde er an der Universität Karlsruhe in Werkstoffkunde habilitiert. Seit seiner Promotion arbeitet er in der Materialwissenschaft, bis 1999 am (Kern)Forschungszentrum Karlsruhe und bis 2007 am Center of Advanced European Studies and Research (caesar) in Bonn. Im Dezember 2006 folgte er dem Ruf auf die W3-Professur für Anorganische Funktionsmaterialien an die Technische Fakultät der Kieler Universität.

An der CAU war er von 2009 bis 2012 Sprecher des Forschungsschwerpunktes „Nanowissenschaften und Oberflächenforschung“, von 2010 bis 2014 Sprecher des Sonderforschungsbereiches 855 „Magnetoelektronische Verbundwerkstoffe“ sowie von 2010 bis 2012 Mitglied im Senat der CAU. Von 2012 bis 2014 war er zunächst Prodekan und 2014 bis 2016 Dekan der Technischen Fakultät. Seit 2016 ist er Sprecher des Sonderforschungsbereiches 1261 „Magnetoelectric Sensors“.

2016 erhielt er die persönliche Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft für ein fünfjähriges Reinhart Koselleck-Projekt, um keramische Formgedächtniswerkstoffe zu erforschen. 2018 wurde er zusammen mit der Ausgründung Acquandas GmbH mit dem 1. Preis des Petersen Innovations-Transfer-Preises für eine „Innovative Technologie-Plattform für neue bioelektronische und mikrotechnische Medizintechnik-Produkte“ ausgezeichnet. Er war für zwei Wahlperioden Mitglied des Fachkollegiums „Materialwissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und ist Mitglied der Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Stellung der Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten nach dem Schleswig-Holsteinischen HSG

§ 24 Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten

  1. Die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten werden auf Vorschlag der Präsidentin oder des Präsidenten vom Senat aus dem Kreis der Professorinnen und Professoren für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Hat die Hochschule mehr als eine Vizepräsidentin oder einen Vizepräsidenten, kann nach Maßgabe der Hochschulverfassung eine Vizepräsidentin oder ein Vizepräsident auch aus dem Kreis der übrigen Hochschulmitglieder gewählt werden.
  2. Die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten sind von ihren Dienstpflichten während ihrer Wahlzeit angemessen zu entlasten.
  3.  Eine Vizepräsidentin oder ein Vizepräsident kann aus wichtigem Grund mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder des Senats abgewählt werden.
  4. Die hauptamtliche Vizepräsidentin oder der hauptamtliche Vizepräsident für Medizin der Universität zu Lübeck wird auf Vorschlag der Präsidentin oder des Präsidenten vom Senat für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt; das Vorschlagsrecht ist nicht auf Professorinnen oder Professoren beschränkt, die Mitglied der Universität sind. Die dienstrechtliche Stellung der Vizepräsidentin oder des Vizepräsidenten für Medizin entspricht der der Präsidentin oder des Präsidenten; § 23 Absatz 1 Satz 1, 1. Halbsatz, Absätze 2 bis 4, Absatz 5 Sätze 1 und 3, Absatz 6 und Absatz 7 Satz 1 und Satz 4 sowie § 71 Absatz 2 sind nicht anzuwenden. Bei einer Wahl aus dem Kreis der Professorinnen und Professoren kann auf eine Ausschreibung verzichtet werden.


Aus: Gesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Hochschulgesetz - HSG) in der Fassung vom 5. Februar 2016.

Zentrale Dokumente
Aufgaben des Präsidiums